Egal, ob im Büro oder den eigenen vier Wänden, Ordnung ist wichtig und schafft Wohlbefinden. Aber auch aus praktischen Gesichtspunkten sollte eine gewisse Grundordnung stets eingehalten werden, denn wer möchte schon lange nach Autoschlüssel, Handy oder wichtigen Dokumenten suchen. Die Ordnung in der Wohnung stets aufrecht zu halten, ist eine Herausforderung, die ein gewisses Maß an Organisationstalent und Planung voraussetzt.

 

Wann ist es eigentlich „ordentlich“?

Was als ordentlich empfunden wird, hängt vom Empfinden der betroffenen Person ab, ist daher eine individuelle Angelegenheit. Ordnung ist nicht messbar, sondern Einstellungssache. Wo penible Menschen erst mit dem Aufräumen starten, sieht es für andere möglicherweise schon ordentlich aus. So unterschiedlich die Definition für einzelne Personen auch sein mag, dennoch sind sich alle einig: Ordnung muss sein.

Ordnung führt zu Wohlbefinden

Durch Unordnung entsteht Chaos und Chaos führt bei den meisten Menschen zu Unbehagen. Dauerhaft führt dies zu einer unzufriedenstellenden Situation und macht den Betroffenen oft unglücklich. Auch ein Gefühl von Hilflosigkeit stellt sich schnell ein. Die eigene Wohnung sollte ein Ort sein, der Geborgenheit und Ruhe ausstrahlt – ein Ort, an dem man sich selbst finden und vom stressigen Arbeitsalltag erholen kann. Deshalb ist es wichtig, Freiraum zu schaffen und sich von unnötigen Einrichtungsgegenständen und angehäuftem Ballast zu befreien.


Warum aufräumen und entrümpeln wichtig ist

Wie bereits die bekannte britische Einrichtungs- und Lebensberaterin Karen Kingston mehrfach beschrieben hat, ist die wichtigste Voraussetzung für eine positive Wohn- und Arbeitsumgebung das Entfernen von unnötigen Dingen. Aufräumen oder gar entrümpeln sollte daher in regelmäßigen Abständen eingeplant werden.

 

In der Folge wollen wir 5 Tipps geben, wie das Aufräumen der eigenen Wohnung problemlos klappt und man sich von unnötigem Ballast befreien kann.

5 Tipps zum Aufräumen für Zuhause und Büro

1.) Termin

Planen Sie in Ihrem Kalender einen festen Termin ein, an welchem Sie sich Zeit nehmen, um die eigene Wohnung oder den Arbeitsplatz aufzuräumen und nicht mehr gebrauchte Gegenstände zu entsorgen. Auch das regelmäßige Durchsehen der eigenen Garderobe oder Schränke kann sehr hilfreich sein. So kann eine Ansammlung von unnötigen Kleidungsstücken oder Gegenständen bereits im Vorfeld vermieden werden.

2.)  Stapel-System

Räumen Sie alle Gegenstände aus den Kästen und breiten Sie sie vor sich aus. Anschließend drei Stapel bilden:

  • Stapel 1: Behalten
  • Stapel 2: Aussortieren
  • Stapel 3: Weiß noch nicht

Zum Schluss nochmals den Stapel 3 durchsehen. Beim zweiten Mal betrachtet man viele Dinge deutlich realistischer und ist eher bereit, sich von Dingen zu trennen.

 

3.) Stauraum schaffen

Unaufgeräumte Zimmer, Schränke oder Abstellräume belasten das tägliche Leben. Es ist ganz normal, dass sich im Laufe der Zeit immer mehr Gegenstände ansammeln. Wichtig ist nur, sich auch wieder von ihnen zu trennen. Damit die Unordnung nicht Überhand nimmt und der Wohnraum mit unnötigem Hausrat überfüllt ist, sollte man für ausreichend Stauraum sorgen. Zudem ist es wichtig, Schränke und Ablageflächen mit System zu befüllen und Dinge geordnet abzulegen.

 

4.) Bleiben Sie realistisch

Für die regelmäßig eingeplanten Aufräumtermine sollte man sich erreichbare Ziele setzen. So muss beispielsweise nicht gleich die gesamte Wohnung auf den Kopf gestellt werden. Es reicht, sich einen Schrank bzw. ein Zimmer vorzunehmen. So ist die Motivation, die Sache anzugehen meist deutlich größer und man kann sich für die einzelne Aufgabe mehr Zeit nehmen.

 

5.) Belohnung

Nach dem Aufräumen sollte man sich für das Geschaffte auch belohnen. Denn so wird das regelmäßige Aufräumen zugleich mit einer positiven Erinnerung gekoppelt und kann somit zu einer schönen Gewohnheit werden.

 

 

Aufgeräumte Wohnung = Lebenswertes Wohnen

Wer seine Wohnung in regelmäßigen Abständen entrümpelt, kann sein Lebensgefühl deutlich steigern. Freiheit, Wärme, Ruhe und Lebensgefühl sind Dinge, die eine Wohnung nach dem erfolgreichen Aufräumen vermitteln kann. Und das soll auch so sein, denn die eigentümliche Bedeutung des Wortes „Wohnung“ (vom althochdeutschen „wonen“) leitet sich von „zufrieden sein“ ab.

 

Gemeinsam geht es oft leichter! Das ist bei vielen Dingen des täglichen Lebens so – auch beim Aufräumen. Wer alleine vor dem Chaos steht, weiß oft nicht, wo er/ sie am besten beginnen sollte. Zu zweit geht es meist deutlich einfacher. Wer nicht unbedingt seine Freunde zum Aufräumen verpflichten will, kann auch professionelle Entrümpelungsfirmen beauftragen. Diese helfen gerne und schaffen wieder Ordnung und Platz in der eigenen Wohnung.

 

Aufräumen leicht gemacht – Tipps für Zuhause & Büro
5 (100%) aus 3 Bewertungen